Labyrinth der Finsternis
Nicht gebaut. Geboren aus Finsternis.
Ein Gothic-Horror-Roman über ein Haus, das niemand gebaut hat. Es ist aus der Finsternis gewachsen, und wer es betritt, findet nicht so leicht wieder hinaus.
Die Songs zum Buch
Die englische Fassung von Das Haus aus Schatten.
Songtext
Can you hear it calling through the fog?
A house emerges from the bog.
It drifts through darkness, seeks its prey,
whispers comfort, leads you astray.
Those who dare to step inside
lose themselves, their truth, their pride.
The walls breathe deep, they shift and sway—
turning years to ashen gray.O house of shadow, blood and root,
where restless souls find no reprieve.
A maze of dread, where fear takes root,
two ghosts that cannot leave.It holds you till you disappear,
till memory fades and all grows clear.
The chambers bend, the cold takes hold
of dreams you cherished, brave and bold.
Vanished by day without a trace,
by night it speaks your name through space.
A pact as ancient as the stars—
where shadow rules behind the bars.O house of shadow, blood and root,
where restless souls find no reprieve.
A maze of dread, where fear takes root,
two ghosts that cannot leave.Bound together through endless time,
through guilt and light and darkenedrime.
The game begins but never dies—
trapped forever beneath black skies.So there it stands among the trees,
waiting patient in the breeze.
Who enters there becomes the curse—
and wanders lost through endless verse.Die deutsche Fassung von The House of Shadows.
Songtext
Hörst du den Ruf im Nebelwald?
Ein Haus erscheint – dann schweigt der Schall.
Es wandert durch die Finsternis,
verspricht dir Licht, verspricht dir stillen Halt.Doch wer die Schwelle einmal tritt,
verliert, was einst in ihm bestand.
Die Mauern flüstern, atmen mit —
und formen Zeit zu kaltem Sand.O Haus aus Schatten, Wurzel, Blut,
in dir die Seelen ohne Ruh’.
Ein Labyrinth aus Angst und Macht,
zwei Geister in der ew’gen Nacht.Es liebt dich, bis du dich verlierst,
bis du vergisst, wer du je warst.
Die Räume fließen, du erfrierst
in dem, was du einst Hoffnung nannt’.Am Tag verborgen, still und leer,
bei Nacht ruft es den Namen her.
Ein Schwur so alt wie Stern und Mond —
wo Dunkel wohnt, der Schatten thront.O Haus aus Schatten, Wurzel, Blut,
in dir die Seelen ohne Ruh’.
Ein Labyrinth aus Angst und Macht,
zwei Geister in der ew’gen Nacht.Verstrickt im Band der Ewigkeit,
durch Schuld, durch Licht, durch Dunkelheit.
Das Spiel beginnt, es endet nie —
Gefangen bleibst du – so wie sie.So steht es da im Wald allein,
und wartet stumm auf Mondenschein.
Wer eintritt, bleibt, wird Teil der Pein —
und findet nie mehr Heim.Songtext
„Ich verspreche es... Ich werde zurückkehren...“
Einst war ich ein Kind im Wald
Die Neugier war stärker als die Angst
Mein Bruder schrie, der Dämon nahm
Sein Körper wurde Stein und Scham
Sie brachen mich, doch nicht mein SchwurAuf Schwingen aus Nacht
Hab’ ich den Eid gemacht
Ich kehr’ zurück aus der Dunkelheit
Für meinen Bruder kämpf’ ich den Streit
Ich bin das Monster, das Rache schwört
Bis dieses Haus zu Asche gehörtVierhundert Jahre kalt wie Stein
Da trat ein Abendstern herein
Ihr Haar wie Mondlicht, silberklar
Sie sah das Menschliche, das noch da warAuf Schwingen aus Licht
Zerbrach mein Schattengesicht
Ich bin das Monster, das lieben lernt
Ein Herz das noch für Hoffnung brenntBernard, ich hör’ dich fleh’n
Du wirst die Sonne wiederseh’n
Das Haus wird fallen, Stein für Stein
Und endlich wirst du frei seinIch komme... für uns alle...
Songtext
„Ich wurde nicht gebaut...“
„Ich bin... gewachsen...“
„Aus euch...“Meine Balken – Knochen
Mein Putz – eure Haut
Die Spinnweben in den Ecken
Sind Haare, die ihr mir vertrautIch kostete eure Angst wie Wein
Jeden Tropfen, jede Qual
Ihr wart Tausend vor dem Tor
Jetzt seid ihr Einer – ohne WahlFenster – meine Augen
Türen – mein Grinsen
Wände – mein Atem
Hörst du mich atmen?E pluribus unum
Aus Vielen – Eines
E pluribus unum
Und Eines – will mehrDas Knacken im Flur, das ist mein Lachen
Die Schatten, die tanzen, gehören zu mir
Ich warte, ich warte, ich warte
Und jetzt – warte ich auf dichEin Mädchen zeichnet mich im Schlaf
Weiß nicht warum, kann nicht entflieh’n
Mondlichtes Haar und graue Augen
Bald wird sie meine Schwelle zieh’nDu liest gerade über mich?
Dann les’ ich längst schon über dich
Mit jedem Wort öffnet sich das Tor
Noch eine Seite – und du stehst davorE pluribus unum
Aus Vielen – Eines
E pluribus unum
Und Eines – fehlt mirDas Flüstern, das du hörst, sind Stimmen
Von allen, die vor dir hier war’n
Sie rufen Namen in vergess’nen Sprachen
Und einer dieser Namen... ist dein’Tritt ein, Tritt ein
Das Tor steht offen
Tritt ein, Tritt ein
Du wirst erwartetLeg ab die Angst
Leg ab den Schmerz
Leg ab dein Leben
Gib mir dein Herz„Carpe noctem...“
„Memento mori...“
E pluribus unum
Aus Vielen – Eines
E pluribus unum
Das Haus vergisst nieJahrhunderte wart’ ich
Geduldig und still
Der Hunger kennt keine Zeit
Und ich nehm’ mir, was ich will„Dein Herz schlägt so schnell...“
„Keine Sorge...“
„Bald schlägt es gar nicht mehr.“
Buch und Musik
Jana Nikodemus hat Labyrinth der Finsternis geschrieben und die Songs dazu selbst getextet. Sie stammen aus derselben Welt wie der Roman: dieselben Figuren, dieselben Orte, dieselbe Dunkelheit. Du kannst sie vor dem Lesen hören, währenddessen oder danach.
Mehr über die Autorin und wie die Songs entstehen, steht auf der Seite Über Jana Nikodemus.