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Buchcover: Labyrinth der Finsternis von Jana Nikodemus
Labyrinth der Finsternis von Jana Nikodemus

4 Songs zum Gothic-Horror-Roman

Labyrinth der Finsternis

Nicht gebaut. Geboren aus Finsternis.

Ein Gothic-Horror-Roman über ein Haus, das niemand gebaut hat. Es ist aus der Finsternis gewachsen, und wer es betritt, findet nicht so leicht wieder hinaus.

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Die Songs zum Buch

  1. Die englische Fassung von Das Haus aus Schatten.

    Songtext

    Can you hear it calling through the fog?
    A house emerges from the bog.
    It drifts through darkness, seeks its prey,
    whispers comfort, leads you astray.
    Those who dare to step inside
    lose themselves, their truth, their pride.
    The walls breathe deep, they shift and sway—
    turning years to ashen gray.

    O house of shadow, blood and root,
    where restless souls find no reprieve.
    A maze of dread, where fear takes root,
    two ghosts that cannot leave.

    It holds you till you disappear,
    till memory fades and all grows clear.
    The chambers bend, the cold takes hold
    of dreams you cherished, brave and bold.
    Vanished by day without a trace,
    by night it speaks your name through space.
    A pact as ancient as the stars—
    where shadow rules behind the bars.

    O house of shadow, blood and root,
    where restless souls find no reprieve.
    A maze of dread, where fear takes root,
    two ghosts that cannot leave.

    Bound together through endless time,
    through guilt and light and darkenedrime.
    The game begins but never dies—
    trapped forever beneath black skies.

    So there it stands among the trees,
    waiting patient in the breeze.
    Who enters there becomes the curse—
    and wanders lost through endless verse.

  2. Die deutsche Fassung von The House of Shadows.

    Songtext

    Hörst du den Ruf im Nebelwald?
    Ein Haus erscheint – dann schweigt der Schall.
    Es wandert durch die Finsternis,
    verspricht dir Licht, verspricht dir stillen Halt.

    Doch wer die Schwelle einmal tritt,
    verliert, was einst in ihm bestand.
    Die Mauern flüstern, atmen mit —
    und formen Zeit zu kaltem Sand.

    O Haus aus Schatten, Wurzel, Blut,
    in dir die Seelen ohne Ruh’.
    Ein Labyrinth aus Angst und Macht,
    zwei Geister in der ew’gen Nacht.

    Es liebt dich, bis du dich verlierst,
    bis du vergisst, wer du je warst.
    Die Räume fließen, du erfrierst
    in dem, was du einst Hoffnung nannt’.

    Am Tag verborgen, still und leer,
    bei Nacht ruft es den Namen her.
    Ein Schwur so alt wie Stern und Mond —
    wo Dunkel wohnt, der Schatten thront.

    O Haus aus Schatten, Wurzel, Blut,
    in dir die Seelen ohne Ruh’.
    Ein Labyrinth aus Angst und Macht,
    zwei Geister in der ew’gen Nacht.

    Verstrickt im Band der Ewigkeit,
    durch Schuld, durch Licht, durch Dunkelheit.
    Das Spiel beginnt, es endet nie —
    Gefangen bleibst du – so wie sie.

    So steht es da im Wald allein,
    und wartet stumm auf Mondenschein.
    Wer eintritt, bleibt, wird Teil der Pein —
    und findet nie mehr Heim.

  3. Songtext

    „Ich verspreche es... Ich werde zurückkehren...“

    Einst war ich ein Kind im Wald
    Die Neugier war stärker als die Angst
    Mein Bruder schrie, der Dämon nahm
    Sein Körper wurde Stein und Scham
    Sie brachen mich, doch nicht mein Schwur

    Auf Schwingen aus Nacht
    Hab’ ich den Eid gemacht
    Ich kehr’ zurück aus der Dunkelheit
    Für meinen Bruder kämpf’ ich den Streit
    Ich bin das Monster, das Rache schwört
    Bis dieses Haus zu Asche gehört

    Vierhundert Jahre kalt wie Stein
    Da trat ein Abendstern herein
    Ihr Haar wie Mondlicht, silberklar
    Sie sah das Menschliche, das noch da war

    Auf Schwingen aus Licht
    Zerbrach mein Schattengesicht
    Ich bin das Monster, das lieben lernt
    Ein Herz das noch für Hoffnung brennt

    Bernard, ich hör’ dich fleh’n
    Du wirst die Sonne wiederseh’n
    Das Haus wird fallen, Stein für Stein
    Und endlich wirst du frei sein

    Ich komme... für uns alle...

  4. Songtext

    „Ich wurde nicht gebaut...“
    „Ich bin... gewachsen...“
    „Aus euch...“

    Meine Balken – Knochen
    Mein Putz – eure Haut
    Die Spinnweben in den Ecken
    Sind Haare, die ihr mir vertraut

    Ich kostete eure Angst wie Wein
    Jeden Tropfen, jede Qual
    Ihr wart Tausend vor dem Tor
    Jetzt seid ihr Einer – ohne Wahl

    Fenster – meine Augen
    Türen – mein Grinsen
    Wände – mein Atem
    Hörst du mich atmen?

    E pluribus unum
    Aus Vielen – Eines
    E pluribus unum
    Und Eines – will mehr

    Das Knacken im Flur, das ist mein Lachen
    Die Schatten, die tanzen, gehören zu mir
    Ich warte, ich warte, ich warte
    Und jetzt – warte ich auf dich

    Ein Mädchen zeichnet mich im Schlaf
    Weiß nicht warum, kann nicht entflieh’n
    Mondlichtes Haar und graue Augen
    Bald wird sie meine Schwelle zieh’n

    Du liest gerade über mich?
    Dann les’ ich längst schon über dich
    Mit jedem Wort öffnet sich das Tor
    Noch eine Seite – und du stehst davor

    E pluribus unum
    Aus Vielen – Eines
    E pluribus unum
    Und Eines – fehlt mir

    Das Flüstern, das du hörst, sind Stimmen
    Von allen, die vor dir hier war’n
    Sie rufen Namen in vergess’nen Sprachen
    Und einer dieser Namen... ist dein’

    Tritt ein, Tritt ein
    Das Tor steht offen
    Tritt ein, Tritt ein
    Du wirst erwartet

    Leg ab die Angst
    Leg ab den Schmerz
    Leg ab dein Leben
    Gib mir dein Herz

    „Carpe noctem...“

    „Memento mori...“

    E pluribus unum
    Aus Vielen – Eines
    E pluribus unum
    Das Haus vergisst nie

    Jahrhunderte wart’ ich
    Geduldig und still
    Der Hunger kennt keine Zeit
    Und ich nehm’ mir, was ich will

    „Dein Herz schlägt so schnell...“

    „Keine Sorge...“

    „Bald schlägt es gar nicht mehr.“

Buch und Musik

Jana Nikodemus hat Labyrinth der Finsternis geschrieben und die Songs dazu selbst getextet. Sie stammen aus derselben Welt wie der Roman: dieselben Figuren, dieselben Orte, dieselbe Dunkelheit. Du kannst sie vor dem Lesen hören, währenddessen oder danach.

Mehr über die Autorin und wie die Songs entstehen, steht auf der Seite Über Jana Nikodemus.